1992 mit dem ersten Jungfraumarathon hat alles angefangen.
Gesucht wurde nach einer Idee, wie die Marathon-Läufer auf der Kleinen Scheidegg warm duschen können. Immer
wieder habe ich nach einer Lösung gesucht, bis mir endlich die Idee kam, mithilfe von Kärcher Brennern
Warmwasserduschen zu bauen.
Zusammen mit Fuchs Hans habe ich den ersten Prototypen der Duschanlage gebaut und dieser konnte am 1.
Jungfraumarathon eingesetzt werden. Für uns hätte dieser Tag nicht besser laufen können, bei starkem
Schneefall kamen die Läufer ins Ziel und erfreuten sich alle extrem über unsere warme Duschanlage, und dass
auf der Kleinen Scheidegg auf 2‘061 m.ü.M. Besonders wurde geschätzt, dass nicht nur die ersten Läufer vom
warmen Wasser profitieren konnten, sondern auch die Letzten.
Diese Begeisterung hat uns sofort neue Anfragen eingebracht z.B. für die Rominger Klassik, Kerzerslauf, GP
Bern und so kamen immer weitere Anlässe hinzu. So auch der Expo-Gigathlon im Jahre 2001 der sieben Tage
dauerte.
Doch ich wusste, dass für diesen Gigathlon unser bisheriges System mit den „Guschtiga“ so nicht
funktionieren wird. Viel zu schwer und zu umständlich wäre die Tour durch die Schweiz gewesen. Also habe ich
in meiner Werkstatt selber diese Brenner zusammengebaut und konnte so den Expo-Gigathlon mit grossem Erfolg
meistern. Dies war Durchbruch für die Mobi-Dusch. Dank dieser Teilnahme sind die Anfragen markant gestiegen.
Ich konnte dies mit den beiden Brennern nicht mehr bewältigen und so baute ich 2 neue Brenner. Ich
entschloss mich auch, diese auf die jetzigen Anhänger zu bauen um Transport und Bedienung zu erleichtern.
Doch auch mit diesen 4 Anlagen konnte der Bedarf noch nicht gedeckt werden. Im darauffolgenden Winter habe
ich dann noch die letzte Anlage gebaut.
Seit 2010 transportiert die Mobi-Dusch auch Leitern etc. für die Firma Furrer + Frey im 3.5 Tonnen Bereich.
Im Jahr 2014 kam noch der mobile Shower-Car hinzu welcher kleine Anlässe abdecken kann.